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KSC Motor Jena deklassiert WKG Pausa/Plauen mit 35:2

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16. Sieg im 16. Kampf - die Ringer des KSC Motor Jena sind weiterhin auf der Jagd nach dem makellosen Staffelsieg. Leider war die WKG Pausa/Plauen II nicht der erwartet starke Gegner, da einige Leistungsträger in die 1. Mannschaft aufrücken mussten. Schon nach dem Wiegen war klar, dass sich die Jenaer eigentlich nur selbst besiegen könnten. Doch nach wie vor sind alle Beteiligten hoch motiviert und unterschätzen keinen Gegner.

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Foto Jürgen Scheere: Die Mannschaft des KSC Motor Jena - Meister der Regionalliga Mitteldeutschland 2016

Otto Madejczyk (57 kg) machte gegen Leon Lange seinen besten Kampf,  obwohl er knapp mit 7:11 verlor. Trotz eines 1:8 Rückstandes steckte er nicht auf und stand kurz davor, den Kampf noch zu drehen. Eine halbe Minute vor Schluss hatte er nach einem schönen Abreißer auf 7:10 verkürzt und setzte nochmal alles auf eine Karte. Leider wurde er für seinen Einsatz nicht belohnt, erarbeitete sich aber die Anerkennung seiner Mannschaftskameraden.

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Michael Dengler (130 kg) hatte mit Stefan Schulz keine Probleme und gewann ungefährdet  technisch überlegen. Ganz unaufgeregt machte er Punkt für Punkt im Standkampf und ging nach 2:24 min als Sieger von der Matte.

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Drin Abdullahu (61 kg) sorgte wieder einmal für erhöhten Puls bei Publikum und Trainer. In einem abwechslungsreichen Kampf gegen Jonas Valentin musste er sich erst 1 Sekunde vor dem Schlussgong mit 10:11 geschlagen geben. Allerdings hatte der Pausaer knapp 5 kg Übergewicht und somit landeten weitere 4 Punkte auf dem Mannschaftskonto des KSC.

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Leider konnte Pausa/Plauen im Limit bis 98 kg keinen Sportler aufstellen, so dass Ingo Jäger kampflos zum Sieg kam.

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Dawid Szkodzinski (66 kg) sorgte wieder einmal für Stimmung in der Halle. Mit mehreren Rollen und einem spektakulären Ausheber mit 5 Wertungspunkten siegte er gegen den wahrlich nicht schlechten Mike Elschner mit technischer Überlegenheit.

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Aufgrund der Erkrankung von Stev Kurth rückte Alexander Gilewitsch (86 kg) kurzfristig in die Mannschaft. Innerhalb von 2 Tagen musste er 5 kg abnehmen und stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Gegen Yahyaev Tamaerlan sah er in der erste Hälfte des Kampfes wie der sichere Verlierer aus und lag schon 0:8 zurück. Nach einem geglückten Beinangriff und nachlassenden Kräften seines Gegners wuchs allmählich sein Selbstvertrauen und er setzte den Vogtländer ab der 4. Minute gehörig unter Druck. Beim Stand von 6:9 zog er einen verkehrten Kopfhüftschwung aus dem Ärmel und legte seinen Gegner unter dem Jubel der Zuschauer auf die Schultern.

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Im anschließenden Kampf konnte der Kapitän Mario Koch (66 kg) leider kein Feuerwerk zünden, da sein Gegner nach wenigen Sekunden verletzt aufgeben musste.

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Kamil Dzitkowski (86 kg) ließ gegen Peter Frank nichts anbrennen und setzte seinen Gegner von Beginn an enorm unter Druck. Es gab zwar keine spektakulären Würfe zu sehen, dennoch war es beeindruckend, mit welcher Power er den Kampf bestimmte. Nach 1:43 min war der Sieg durch technische Überlegenheit perfekt.

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Unerwartet deutlich gewann Eric Lüttich (75 kg) gegen seinen Dauerrivalen Florian Frank. Ging der Hinkampf knapp mit 9:8 für den Jenaer aus, so zeigte er diesmal umso deutlicher, wer Chef auf der Matte ist. Nach Rumreißern und Rollen führte er zur Pause schon 9:0. In der zweiten Runde hatte er den Kampf weiter im Griff, ließ es allerdings etwas ruhiger angehen. Fast wäre er dafür bestraft worden, als Frank einen Abklemmer im Bodenkampf ansetzte und sich der Jenaer in der Brücke wiederfand. Er konnte sich jedoch aus der gefährlichen Lage befreien und gewann 11:2.

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Highlight des Abends war der Auftritt des 47-jährigen Co-Trainers Stefan Bittmann (75 kg). Der Drittplatzierte der diesjährigen Veteranen-WM zeigte gegen den 26 Jahre jüngeren Andre Becher sein ganzes Können. Nach 0:1 Rückstand zum Beginn des Kampfes nahm er fortan das Heft in die Hand und kontrollierte das Kampfgeschehen souverän. Nach schönem seitlichen Beinangriff ging er mit 2:1 Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit zündete der „Oldie“ den Turbo und kochte seinen Gegner förmlich ab. Sehr zur Freude des Publikums punktete er mit schön vorgetragenen Beinangriffen und Rollen im Boden um nach 5:42 min als Überlegenheitssieger von der Matte zu treten. Eine ganz starke Leistung, die Trainer Lothar Gwosdz mit dem symbolischen Ziehen des Hutes honorierte.

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Nun gilt es am Samstag beim Thüringenderby gegen den RSV Rotation Greiz die weiße Weste zu sichern. Die Greizer sind schwer auszurechnen und werden mit Sicherheit  eine konkurrenzfähige Mannschaft an den Start bringen, um dem KSC einen harten Kampf zu liefern.
Als Einstimmung auf das Derby werden die Nachwuchsmannschaften von Fortuna Pößneck und KSC Motor Jena ab 18:00 Uhr die Vorkämpfe bestreiten.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 07. Dezember 2016 um 07:07 Uhr  

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