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Schul-Partnerschaft zwischen Jena und Sliven

Jena – Die Sportschule in Jena hatte in den letzten Tagen Besuch aus Bulgarien, 12 Jungen und 3 Mädchen aus der Sportschule Sliven, begleitet von ihren Trainern Kiril Dimitrov und Krasimir Dobrev waren für zwei Wochen in die Saalestadt gekommen, um mit den Athleten aus dem Ringerzentrum gemeinsam zu trainieren, aber auch um Land und Leute kennen zu lernen.

WM Jun 2018
Auch ein Ausflug nach Weimar stand auf dem Programm.

„Der Anstoß kam von der bulgarischen Seite her, die einen Partner in Deutschland suchten“, so Jena‘s Stützpunkttrainer Kay Taubert, der sich vergangenes Jahr auch schon ein Bild von der Partnerschule in Sliven machte. In der Folge gab es schon mehrere Treffen, bei dem man sich austauschte. Nun der erste Besuch einer größeren Delegation in Jena. „Beantragt wurden die Gelder über das Projekt ‚Erasmus‘, einer Europäischen Organisation, die den Austausch von Schülern und Auszubildenden in der Europäischen Union unterstützt“, erklärt Kay Taubert. Unterstützt wurde der Besuch der Bulgarischen Sportschüler zudem vom Tagungshotel auf dem Gelände des Sportforums, sowie von der Mensa der Sportschule, wo die Gäste verpflegt wurden.

„Der Dank gebührt auch dem Schulleiter Uwe Rost, der den Schüleraustausch im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützte“, so Taubert weiter, der mit seiner Trainingsgruppe, gemeinsam mit der bulgarischen Delegation auch gemeinsamen Unterricht organisierte. Im Vordergrund stand Kommunikation und Kultur, bei dem Sprachbarrieren abgebaut- und damit das Kennenlernen erleichtert wurde, Freundschaften unter den Athleten entstanden.

Mit viel Spaß absolvierten die Jugendlichen eine Schnipseljagd durch Jena, wo sie Bauwerke und traditionsreiche Orte kennenlernten.

Dabei kam auch das gemeinsame, tägliche Training nicht zu kurz, wobei auch Trainingsgruppen aus Halle und Leipzig nach Jena kamen, um am gemeinsamen Training teilzunehmen.

WM Jun 2018
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Gut Laune und lehrreiche Eindrücke gab es beim gemeinsamen Training.

Höhepunkt war der Internationale Sparkassenpokal, bei dem auch 9 bulgarischen Ringer kräftig mitmischten. Atanas Ivanov (55 kg) wurde Turniersieger, Nikola Stefanov (60 kg) und Viktor Mihov (65 kg) erreichten 2. Plätze.

„Vom Niveau her sind die Bulgaren mit unserem Ringernachwuchs auf etwa gleicher Ebene, daher machte das gemeinsame Training auch viel Spaß und brachte alle etwas weiter“, war auch Ex-Weltmeister Hartmut Reich zufrieden mit dem zweiwöchigem, gemeinsamen Training, der in Jena die Junioren und Juniorinnen unter seinen Fittichen hat.

Auch ein Gegenbesuch wurde bereits ins Auge gefasst, „… dann planen wir in etwa einem Jahr mit einer Delegation nach Sliven zu reisen“, so Taubert, der dabei auch weitere Sportarten ins Boot holt, denn auch in Sliven trainieren nicht nur Ringer, sondern auch Judoka und Gewichtheber.

 

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