KSC-Ringer in heißer Phase der Vorbereitung – Duell gegen Greiz zum Saisonstart

Sonntag, den 30. Juli 2017 um 17:14 Uhr Lars Wolf
Drucken

Nach 9-monatiger Wettkampfpause wird es für die Ringer des KSC Motor Jena in Kürze wieder ernst. Nach dem aufsehenerregenden Gewinn der Regionalligameisterschaft im Vorjahr freuen sich alle Beteiligten auf die bevorstehende Regionalligasaison und sind gespannt, wie man sich in diesem Jahr schlagen wird.

Durch die Umstrukturierung des Ligasystems und dem damit verbundenen Wegfall der 2. Bundesliga, startet der KSC nunmehr in der zweithöchsten deutschen Ringerliga und sieht sich deutlich stärkerer Konkurrenz als im Vorjahr gegenüber. Mit RSV Rotation Greiz, RV Thalheim und AV Germania Markneukirchen stehen die stärksten Teams der vorjährigen 2. Bundesliga in der Jenaer Staffel. Komplettiert wird das Ganze von RSK Gelenau, Eichenkranz Lugau und der 2. Vertretung des KSV Pausa/Plauen.

Da zwischen der Zweckgemeinschaft Mitteldeutschland und dem Deutschen Ringerbund ein offener Streit bezüglich der Einordnung der ehemaligen Zweitligisten ausgebrochen war und zwischenzeitlich befürchtet werden musste, dass die Regionalliga durch den DRB als „wilde Liga“ gewertet wird, war eine geordnete Vorbereitung auf die Saison fast unmöglich. Mit offenkundigen Strafandrohungen seitens des Deutschen Ringerbundes wurden die Nerven der Vereinsverantwortlichen enorm strapaziert und man war mehr mit juristischen Spitzfindigkeiten als der Zusammenstellung des Mannschaftskaders beschäftigt. Letztlich haben sich beide Seiten auf einen „Konsens im Dissens“ verständigt und die Liga startet wie geplant am 19.08.2017.

Gleich zum Auftakt kommt es zum Thüringenderby zwischen dem RSV Rotation Greiz und dem KSC Motor Jena. Angesichts dieses Krachers steigt so langsam die Anspannung im Lager des KSC und die Trainingseinheiten werden spürbar härter. Trainer Lothar Gwosdz wird wieder alle Register ziehen, um mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft an den Start zu gehen.

Auch die sportliche Leitung hat reagiert und die Mannschaft an einigen Positionen umgebaut. So wurden die Verträge mit den polnischen Athleten nicht verlängert und dafür der Bulgare Daniel Jordanov (57 kg) und der tschechische Nationalmannschaftsringer Petr Novak (86/98 kg) verpflicht. Zudem wurden Dennis Guillon (SAV Leipzig, 71 kg), Johannes Schmiege (RC Potsdam 80/86 kg) sowie Norman und Aslan Mahmudov (RSK Gelenau 80/96 kg und 98/130 kg) nach Jena geholt.

Inwieweit der neue Kader gegen die mit Kaderathleten und erfahrenen ausländischen Ringern besetzten ehemaligen Zweitligisten bestehen kann, wird der Auftaktkampf in Greiz zeigen. Die Vogtländer aus Greiz sind in diesem Duell der Favorit, was ein befreites Auftreten der KSC-Ringer sicherlich leichter macht.

Über zahlreiche Unterstützung unserer Fans beim Auswärtskampf am 19.08.2017 in Greiz würden wir uns freuen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. August 2017 um 09:35 Uhr  

Dieses Webseite verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion. Cookies werden nur für die Operationen der Webseite genutzt, die für deren Funktionalität notwendig sind und diese wurden bereits gesetzt. Um mehr über die Verwendung von Cookies auf unserer Webseite zur erfahren und wie dieses zu löschen sind, lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Webseite.