Unsere 2. Bundesliga Mannschaft reist für den ersten Kampf der Saison 2001 zum Vizemeister der letzten Saison, dem FC Erzgebirge Aue. Es wird eine ernsthafte Standortbestimmung denn Aue gilt auch dieses Jahr wieder als einer der Favoriten auf die Staffelmeisterschaft. Unsere Zweite darf als amtierender Staffelmeister der Oberliga Thüringen bei der Reserve von Concordia Zella-Mehlis ran.
Nun geht es also endlich wieder los – eine kurzer Saisonrück- und ausblick für die Bundesligamannschaft.


Der KSC zeigt sich beständig und geht mit fast unveränderter Mannschaft in die neue Saison. Nur Michael Dengler wird den Verein in Richtung Greiz verlassen.
Das Fundament der Mannschaft bleiben die erfahrenen Athleten wie Mario Koch, André Emich und Florian Schwalbe. Die beim Punktesammeln durch die erfolgreichen Nachwuchsringer, wie Karsten Meinhardt und dem diesjährigen Deutschen Junioren Meister Toni Bernhardt unterstützt werden. Neben den Talenten aus der Jenaer Ringkampfschule sind wir froh, auch unseren tschechischen Punktegaranten Karel Hanak wieder ab Saisonbegin im Aufgebot zu haben. Er wurde in den ersten Kämpfen der letzte Saison schmerzlich vermisst, da er aus finanziellen Erwägungen nach der Vereinsgründung erst für die Rückrunde verpflichtet werden konnte.

Die damit verbundene Schwächung in den unteren Gewichtsklassen soll durch die Verpflichtung des jungen tschechischen Nachwuchsringer Jakub Korista gelindert werden. Der Grecco-Spezialist und fünfte der Kadetten-EM 2010 soll vorwiegend in der Gewichtsklasse bis 60kg wichtige Mannschaftpunkte sammeln. Sicher wird es für den jungen Ringer eine neue Erfahrung und Umstellung in der Bundesliga zu ringen, aber mit der Unterstützung seiner Mannschaftkollegen und des heimischen Publikums wird er sicher schnell fußfassen.
„Das Team hat in der letzten Saison gezeigt was in ihm steckt. Das Feld ist dieses Jahr ähnlich ausgeglichen und wir müssen jeden Gegner ernst nehmen, brauchen uns aber auch 2011 vor keinen verstecken.“ ist sich Trainer Michael Schütz sicher.
Das Saisonziel ist wieder ein Platz im Mittelfeld. Wichtiger ist aber, dass die Mannschaft wie zum Ende der letzen Saison Spaß an der Liga hat, sich weiterentwickelt und dem Jenaer Ringkampfpublikum gute Unterhaltung bei spannende und attraktive Kämpf bietet.

Wir freuen uns wie immer auf unser begeistertes und fachkundiges Publikum!